Ein Wächter ohne Augen und Ohren
In der Rolle „Alarmanlage“ nutzt ein Handy weder Kamera noch Mikrofon. Es verlässt sich auf Bewegungssensor, Lage und GPS. Ein günstiges Zweithandy im Rucksack, im Fahrradkorb, im Koffer oder im Handschuhfach wird so zum Wächter, der Alarm schlägt, wenn jemand es anfasst.
Scharf, Sirene, Meldung
Du stellst die Anlage scharf und hast eine kurze Frist, in der du dich entfernen kannst. Wird das Handy danach bewegt, angehoben oder vom Ladekabel getrennt, schlägt eine schrille Sirene an, und alle im Haushalt bekommen die Meldung. Die Sirene läuft auf dem Handy selbst und braucht kein Netz. Aus der Ferne kannst du die Sirene auch von Hand auslösen, um ein Handy in der Nähe zu finden.
Die Karte
Das Handy meldet seine Position, in Bewegung öfter, in Ruhe seltener. Du siehst die Spur im Betrachter auf einer Karte mit Markern für Beginn, scharf, entschärft, Alarm und Stillstand. Die Spur wird bis zu 14 Tage und höchstens 6.000 Punkte gespeichert, lässt sich als GPX-Datei herunterladen, in Google Maps öffnen oder jederzeit löschen. Die Kartendaten stammen von OpenStreetMap.
Wenn die Verbindung abbricht
Bleibt eine scharfe Anlage länger offline, meldet der Server selbst „Alarmanlage offline“. Das kann ein ausgeschaltetes Handy, Flugmodus oder fehlendes Netz sein.
Wie viele Geräte
Pro Konto sind bis zu fünf Alarmanlagen und Handys möglich. Jede hat ihren Namen, ihre Karte und ihre eigenen Einstellungen für Auslöser und Reaktionen.
Die ehrlichen Grenzen
Ausschalten, Flugmodus, leerer Akku und erzwungenes Beenden der App lassen sich auf Android nicht verhindern. GPS in Gebäuden ist ungenau. Und eine Alarmanlage ersetzt kein Schloss, sie kann nur Zeit verschaffen und Hinweise liefern.