Handy-Schutz für Paare und Familien: Route, Alarm und Vertrauen
Wie zwei Handys aufeinander achtgeben: Route teilen, aus der Ferne scharf schalten, Alarm bei Diebstahl. Und warum es nur mit Zustimmung funktioniert.
In vielen Haushalten sitzt auf dem Sofa ein zweites Handy, das als Monitor dient. Mit VintageCam Ultimate bekommen diese Handys eine weitere Aufgabe: Sie melden ihre Route und sichern sich selbst. Das ist praktisch, berührt aber ein sensibles Thema. Deshalb zuerst: wie das gedacht ist.
Freiwillig, sichtbar, beendbar
Der Handy-Schutz wird nur auf dem Handy selbst eingeschaltet, nie aus der Ferne. Während er läuft, zeigt Android dauerhaft eine Benachrichtigung. Die Route sehen nur Mitglieder des Haushalts, also Konten, die ihr selbst eingeladen habt. Und beenden kann ihn nur, wer vor dem Handy sitzt; ist es scharf geschaltet, fragt die App dafür noch einmal nach dem Passwort. Das ist das Gegenteil von heimlicher Überwachung, und so soll es auch bleiben. Bitte schalte die Funktion nur auf Handys ein, die dir gehören oder deren Besitzer ausdrücklich zugestimmt hat.
Was ihr davon habt
Ihr seht auf der Karte, wo jedes Handy ist und wo es zuletzt war. Das hilft bei den kleinen Alltagsfragen: „Hast du dein Handy im Auto liegen lassen?“ Mit der Sirene lässt es sich außerdem finden, wenn es zwischen Sofakissen verschwunden ist. Ernst wird es, wenn ein Handy tatsächlich fehlt. Dann schaltet ihr es von einem anderen Gerät oder im Browser scharf: Wird es angehoben oder mitgenommen, schlägt die Sirene an, und ihr beide bekommt eine Meldung mit Ort und Spur.
Einstellen, was ihr wollt
Jeder Auslöser lässt sich einzeln freischalten: die Bewegung des Geräts, ein Ortswechsel per GPS, das Abziehen des Ladekabels. Jeder bekommt auf Wunsch seine eigene Reaktion, mit Sirene oder nur als stille Meldung. Auch das Auto-Scharf ist ein eigener Regler, der standardmäßig aus ist. Wie das zusammenspielt, steht im Beitrag Auto-Scharf erklärt.
Praktisch vor dem Start
Wählt für jedes Handy einen klaren Namen, etwa „Handy Marco“ und „Handy Cecile“. Aktiviert die Bildschirmsperre, wenn noch nicht geschehen, denn ohne sie hilft Entsperren nicht als Beweis, dass der Besitzer da ist. Erlaubt den Standort „Immer“, damit die Route auch bei geschlossener App und nach einem Neustart weiterläuft, und schaltet die Akku-Optimierung für die App aus (so geht es). Pro Konto sind bis zu fünf Handys und Alarmanlagen möglich.
Fragen, die ihr euch vorher stellen solltet
Soll die Route immer laufen oder nur, wenn das Handy scharf ist? Wer sieht sie, nur die Eltern oder auch die Großeltern im Haushalt? Wie lange? Die Spur wird höchstens 14 Tage gespeichert und lässt sich jederzeit löschen. Wenn diese Fragen geklärt sind, ist der Handy-Schutz ein Werkzeug, das im Ernstfall hilft, und sonst nicht stört.
